Für eSIMs , also virtuelle SIM-Karten haben wir uns bisher nicht interessiert – es war einfach nicht nötig, sich zu kümmern. Aber der Datenverbrauch im Ausland wird mehr und unser heimischer Internetanbieter langt da gerne richtig zu. SIM-Karten im Ausland zu kaufen ist nervig, aber eSIMs aktiviert man online.
Eine Liste der Anbieter gibt es hier (danke an die c’t an dieser Stelle).
Sehr feine Sache insgesamt, und kostengünstig obendrein.
Fünf wunderbare Wochen waren das, ohne große Probleme. Wir haben nette Menschen kennen gelernt, gebadet, uns Städte und kleine Orte angesehen, lecker gegessen, geradelt, gewandert, was will frau mehr?
Das Wetter war die ganze Zeit auf unserer Seite – geregnet hat es immer woanders.
Es gab viele Highlights. Der Vulkan auf Vulcano hat uns tief beeindruckt. Die Einsamkeit in Siculiana war ungewohnt und schön. Überhaupt die Kombination aus Bergen und Meer, immer wieder fein. Das warme, türkise, glasklare Wasser: ein Traum. Aber auch Stadtleben in Neapel und Palermo haben wir sehr genossen.
Das italienische Essen lieben wir, egal ob im Restaurant oder aus frischen Zutaten selbst gekocht.
So kommen wir nach 5900 schönen Kilometern mehr als zufrieden nach hause und planen schon die nächste Tour für 2023.
Tja, was sagen wir über Kassel? Sieht man von Schloss Wilhelmshöhe ab, muss man schöne Gebäude eher mit der Lupe suchen. Anscheinend hat Kassel mehr als andere deutsche Städte unter dem Krieg gelitten. Aber die Umgebung ist wunderschön, nicht nur der Bergpark Wilhelmshöhe, auch das ehemalige Bundesgartenschaugelände in den Fuldaauen hat es uns angetan, und spätestens bei Pommes und Äbbelwoi bei Herbstsonne ist eh alles prima – ein gelungener Abschluss eines schönen Urlaubs.
Morgens im SupermarktDas SchlossDer LacNordhessischDocumenta-ResteJahnkampfbahnAn der Eisenbahnbrücke
Einmal quer durch Österreich, wenn auch an seiner schmalsten Stelle, herunter vom Reschen- und über den Fernpass. Ein tolles Erlebnis, hat uns sehr gut gefallen – am Wochenende oder im Sommer ist es aber vermutlich sehr, sehr überlaufen.
Der junge InnZugspitzblickÄäh…was?
Dann geht alles schnell: rein nach Deutschland, ab nach Würzburg, die Strecke ist geradeaus und langweilig. Leider sind wir zu spät dran, der Platz ist schon voll. So kommen wir also zu unserer ersten Freistehnacht in diesem Urlaub – zusammen mit einem anderen Bus stehen wir an der Straße vor dem Stellplatz.
Kann man ja auch mal machen
Aber auch am nächsten Morgen finden wir keinen Platz, es ist starker Andrang und wenig Platz. Kurz entschlossen wechseln wir nach Randersacker auf den Platz beim Weingut. Da stehen wir ganz alleine im Grünen und Wein gab es auch.
Also steht der Tour in die Stadt nichts mehr im Weg. Auf geht’s!
Voll mit Eindrücken von einer schönen Stadt kommen wir zurück zu Womie, abends gehen wir noch mit einer Freundin in Randersacker essen – ein schöner Tag.
Heute sind wir ungewöhnlich früh unterwegs: wir wollen auf den Reschenpass und weil der Pass und die davor liegende Brennerautobahn gestern ganz schön voll waren, wollen wir vor den Massen da sein. Tatsächlich ist es auch um diese Zeit schon sehr voll und vor allem die Ortsdurchfahrten im Etschtal hinter Meran sind voll mit Fußgängern, Radfahrern, LKWs, Wohnmobilen und Treckern – es ist Apfelerntezeit und jeder zweite italienische Apfel kommt hier aus der Region. Das macht keinen Spaß, wird aber besser als wir auf die eigentliche Bergstraße kommen, hier ist auch deutlich mehr Platz. So schuckeln wir gemütlich den Berg hoch und genießen die Aussicht.
Oben angekommen machen wir eine Pause am Reschensee und entscheiden uns spontan, eine Radtour um den See zu machen. Das ist wegen Wind und Steigungen anstrengend aber wunderschön.
Kleine Kapelle am WegesrandDer berühmte Kirchturm
Nun ist es nur noch ein kurzer Weg bis zu unserem heutigen Nachtplatz. Stundenlang sitzen wir draußen und genießen den atemberaubenden Ausblick.
AngekommenAbendstimmung
Am nächsten Morgen machen wir uns auf den Weg zur Seilbahn, der Berg ruft. Dabei tragen wir Jacken, Socken und lange Hosen, das ist einigermaßen ungewohnt.
Oben ist es wärmer als unten und ein atemberaubender Ausblick wartet auf uns, ein tolles Erlebnis. Natürlich muss es auf der Terrasse am Berg Apfelstrudel und Kaffee geben, wir sind ja schließlich in Österreich.
Bös kalt draußenBesuch vom PolizeihubschrauberAufwärtsIn der BergstationNauders von obenAbschlusskaffee in der SonneEs geht wieder runter mit unsNoch mehr ZiegenBlick auf Womie aus der SeilbahnWomie wartet schon auf uns
Hier waren wir schon einmal, 2018 nämlich. Der Platz ist gegenüber damals fast unverändert und eignet sich prima als letzter Abend in Italien. Aber eins nach dem anderen, erstmal hin.
Heute wollen, nein, müssen wir ein ordentliches Stück nach Norden. Am Golf von Taranto und vor Bari erwartet uns viel Schmutz, Ruinen und insgesamt wenig sehenswertes. Immerhin entschädigt ab und zu ein Blick aufs türkisblaue Meer.
Auf geht’s, zurück aufs Festland. Zuerst mal zur Fähre.
AbreisebereitBahnhof ohne GleisImmer genug Zeit zum Quatschen.Unsere Fähre kommtDie Zufahrt ist echt böse eng.
Der Weg zum Platz verlief unspektakulär – sieht man von Polizeiautos ab, die Andrea überholen, die 70 fährt wo 50 erlaubt ist, und natürlich ist Überholverbot.
Tanken ist iumer noch viel günstiger als zu hause
Am Platz geht es erstmal baden, ein Traum, warmes Wasser, Sonne und keine nervigen Badeklamotten. Und abends brutzeln wir die Dorade, die Anne morgens gekauft hat.
Toller AusblickLecker Fisch
Wir hätten allerdings besser auf die Fischabfälle aufpassen sollen. Die stehen im Wohnmobil auf dem Tisch, und wären wir noch Limoncello süffeln, haben die Katzen, die auf dem Platz herumlaufen, drinnen eine ziemliche Verwüstung angerichtet. Nun denn.
Am nächsten Tag wird noch einmal fleißig gebadet. Es fällt uns schwer, uns loszureißen, aber morgen müssen wir weiter in den Norden.
Blick vom FrühstückstischHallo kleiner FreundAm StellplatzEin Traumstrand einfach