Sønderborg
Mensch darf ja erst seit ein paar Tagen wieder rein nach Dänemark, da wollten wir keinesfalls in eine Touristenhochburg. Was mit Kultur und Stadtleben wäre auch schön, und so fiel die Wahl auf Sønderborg.
Mensch darf ja erst seit ein paar Tagen wieder rein nach Dänemark, da wollten wir keinesfalls in eine Touristenhochburg. Was mit Kultur und Stadtleben wäre auch schön, und so fiel die Wahl auf Sønderborg.
Ein klares Wow! an dieser Stelle. Wir waren beeindruckt von Norwegen und Schweden, von der Landschaft, den Menschen und allen und wir sind um einige Erfahrungen reicher nach hause gekommen. 3600 km durch zwei wunderschöne Länder, die wir beide noch nicht kannten, vergleichsweise wenig Probleme, einfach ein voller Erfolg. Womo-Greenhorns sind wir jetzt jedenfalls nicht…
Wir wären gerne noch geblieben, aber der Fährtermin rückt ja nun einmal näher, also hieß es Abschied nehmen und auf zur Fähre. Südschweden war sehr viel voller als alles, was wir bisher gesehen hatten. Touris an jeder Ecke, nix wie weg dachten wir. Eigentlich wollten wir noch Varberg ansehen, da war aber Stadtfest und wir…
Erlebt hatten wir genug, zum Abschluss unserer Tour sollte es noch einmal richtig Erholung geben. Das Paradies heißt wirklich so, auf Schwedisch Paradiset Naturist Camping, ist ein wahrhaft paradiesisches Fleckchen Erde, ein FKK-Campingplatz, der so dermaßen friedlich ist, dass es der Seele wohltut. Natürlich war auch FKK nicht typisch deutsch-verkrampft, sondern jeder wie er mag…
Wir wollten noch in den Süden, und deshalb musste es noch einmal einen Fahrtag geben. Auf unserer letzten großen Etappe – der längsten und schnellsten in Skandinavien – gab es wenig zu berichten. Seen halt, Wälder, sowas, wie fast jeden Tag in Schweden und jedes mal aufs neue schön. Der Platz in Osby war so…
Wir machten uns wieder auf den Weg weiter nach Südosten, über eine unfassbar holprige Piste Richtung E18, wo wir entsorgen wollten – der Platz an der Schleuse hatte ja keine Entsorgung mehr. Zwar konnte man dort die WC-Kassetten leeren (Latrintömning, wieder so ein schwedisches Wort, das der Wohnmobilist braucht), aber kein Grauwasser entsorgen. Mit einigermaßen…
Wir brauchten mal eine Pause und das Wetter war eh nass, also blieben wir. Bjurbäckens Slussar, zu deutsch “die Schleusen am Biberfluss” sind ein beeindruckendes Technikdenkmal. Sie überwinden 11 Meter Höhenunterschied und verbinden über den Bergslagskanalen zwei Seen – einst wurde hier Eisenerz gefahren, heute nur noch ab und zu ein Hobbyboot.
Am morgen musste das Badewetter noch einmal ausgenutzt werden, aber dann wollten wir endlich los nach Schweden. In Hamar wollten wir noch nicht tanken und einkaufen – zu viel Stadt, zu viel Hektik, in Elverum verpassten wir Läden wie Tankstellen und dann, ja dann kam einfach nichts mehr, fast 200km weit. Erst in Sysslebäck in…
Wo wir schon mal an der Schanze in Lillehammer waren, wollten wir natürlich auch hoch. Grandiose Aussicht, und schon ein gewisses Kribbeln, wo wir uns das, was man sonst nur im Fernsehen sieht, direkt ansehen konnten. Und als kleines Extra waren Stundenten der benachbarten Sporthochschule dabei, auf der kleinen Schanze Sprünge zu üben – toll…
Gol ist als Ort ja nicht so unfassbar interessant, aber es gibt da gleich mehrere Reifendienste, und einer davon wurde unserer. Man sah uns wohl an, dass wir weiterwollen, und so wurden wir mal eben schnell zwischengeschoben und durften schon eine Stunde weiter mit neuem Ventil weiter, dankbar und erleichtert. Mangels interessanter Ziele ging es…