Stralsund
Wir waren nur kurz da: das Wetter war einfach zu schlecht. Und ein bisschen übersättigt von norddeutscher Backsteingotik waren wir auch. Aber gelohnt hat es sich doch und wir kommen gelegentlich wieder.
Der Ort und Platz waren eine Verlegenheitslösung. Immer noch Corona, waren wir froh, überhaupt etwas gefunden zu haben. Wir wollten paddeln, alles weitere war optional. Das hat auch geklappt, außerdem gab es Fischbrötchen, lecker Eis und jede Menge Wind. Eine Radtour gibt es auch, rund um das Tal der Langballig Au. Und kurz vor Schluss…
Der Platz hier liegt an Fünens Westküste, mitten im Dorf und ist so ziemlich der einzige freie Meereszugang weit und breit. Daher ist hier immer was los. Leute, die zu ihrem Boot wollen, Handwerker frühstücken und Leute führen ihre Hunde aus. Personal sieht man keins, wir sind fast alleine.
Heute noch einmal Inselhopping, mit der Fähre zwei der drei Insein vor Faaborg besuchen. Diesmal sind wir schlauer und nehmen die Räder mit, dazu jede Menge Proviant und Getränke, warme Jacken und eine Picknickdecke.
Weil die Fähren im Moment so wenig kosten, hatten wir die Schnapsidee, einfach mal schnell die Fähre von Marstal nach Rudkøbing zu nehmen. Und bei der Einfahrt in den Hafen stand da die Fähre nach Strynø, das haben wir uns nicht zweimal sagen lassen. Das Restaurant in Strynø war schon in Winterpause, also haben wir…
Wir fahren nach Svendborg – mit dem 250er Bus, was schon ein Abenteuer für sich ist. Nein, natürlich kann man in Dänemark im Bus nicht bar bezahlen. Nein, auch nicht mit Karte. Man benötigt mindestens die Bus-App, um an drei Tickets zu kommen. Aber der nette Busfahrer nimmt uns mit und wir installieren die App…