Milazzo und Vulcano

Heute ein reiner Fahrtag, aber an Ausblicken mangelt es nicht.

Ohne weitere Zwischenfälle kommen wir in Milazzo an. Die Stadt präsentiert sich authentisch-heruntergekommen, gefällt uns gut da.

Am zweiten Tag geht es frühmorgens nach Vulcano. Die Reederei hatte uns gestern schon wegen unsicherer Wetterbedingungen kein Ticket verkaufen wollen, auch heute ist lange unklar, ob es losgeht. Wir machen uns lustig, dass die bei dem bisschen Wind nicht fahren – bis wir aus der Bucht auf auf offener See sind – verdammte Axt wackelt das und Anne ist kurz davor, das erste mal in ihrem Leben seekrank zu werden. Aber alles wird gut, und nach kurzer Ortsbesichtigung machen wir uns an den anstrengenden Aufstieg an den gleichnamigen 391m hohen Berg.

Der Blick in den Krater hat uns beide sehr berührt. So etwas haben wir beide noch nie gesehen, und man kann es auch gar nicht so ohne weiteres anderswo sehen, so ohne Zäune und nervigen Führer. Wirklich ein sehr intensives Erlebnis. Hier noch ein Video, auf dem man auch hört, dass es da oben sehr, sehr windig war:

Eigentlich wollten wir auch noch in das berühmte Fango-Becken, das ist aber beschlagnahmt und geschlossen, und auch baden, wo Gasblasen aus dem Meeresboden steigen, ist aus undurchsichtigen Gründen verboten. Nun denn.

Als wir dann nach Hause wollen, eine böse Überraschung: die Fähre, die wir gebucht haben, wird abgesagt und alle anderen auch: zu viel Wind. Nach langem Hin und Her buchen wir beim Mitbewerb – und kaum haben wir das getan, hätte es doch noch eine gegeben. Aber egal, die langsame Autofähre beschert uns traumhafte Ausblicke und versöhnt uns mit dem Fährenchaos.


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