Am Wangnitzsee
Hier waren wir 2021 schon einmal und Karin, die Platzwartin, erkennt uns sogar wieder. Aber von vorne:
Weil wir paddeln wollen, haben wir den Anhänger mit – so viel Zeugs geht in Womie einfach nicht rein. Und weil der Platz am Ende der Welt liegt, wollen wir auch Essen und Getränke für eine Woche mitnehmen – eine logistische Herausforderung. Andrea ist ein bisschen nervös – Womie hat schließlich noch nie eine Tour mit Anhänger gemacht. Es ist dann aber viel einfacher als gedacht. Die Wettervorhersage ist nicht gerade verlockend, nun ja, mal sehen was wir daraus machen.


Die Anfahrt ist, zum Glück, unspektakulär. Die Autobahn ist erstaunlich leer, und so sind wir nach drei Stunden am Ziel.
Wir sind ganz schön auf, aber der Platz strahlt so eine friedliche Stimmung aus, das färbt schnell auf uns ab. Und weil alle schwimmen gehen, tun wir das auch. Was ein Vergnügen, den See fast für uns allein zu haben!
Es ist super trocken, die letzten Wochen hat es kaum geregnet. Waldbrandstufe 5, grillen muss leider ausfallen.




Weil das Wetter schlechter werden soll, machen wir noch eine Radtour. Erst einmal zum “Rast beim Fischer”, wo es gefühlt die weltbesten Fischbrötchen gibt. Dann weiter nach Priepert (supertouristisch, muss nicht). 18 schöne Kilometer über Land später beschließen wir den Abend mit lecker Kleinigkeiten und Cocktails vor Womie.









Der Sonntag beginnt mit einem ordentlichen Sonntagsfrühstück, draußen. Anne geht schwimmen, wir genießen die Wärme. Später sind wir noch einmal zusammen im Wasser. Man badet natürlich nackt, machen alle so – sehr angenehm. Am Nachmittag wird das Wetter spürbar schlechter, Zeit zum Kuscheln.
Am Montag schüttet es ordentlich, und der Regen bringt neue Baustellen: die Plane des Anhängers ist porös, und in Womies Bad regnet es rein (hatten wir im Winter schon einmal, aber nur einmal, OK, doch nicht ignorieren…). Irgendwas ist ja immer…
Regen hin oder her: am Nachmittag müssen wir einfach mal raus und fahren nach Fürstenberg mit den Rädern. Der Waldweg ist übel schlammig und zwischendurch regnet es immer wieder – trotzdem sind wir zufrieden, dass wir Womie und unsere Komfortzone mal verlassen haben.














Vom Regen haben wir erstmal genug, es gibt langen Mittagschlaf, danach Kochen und drinsitzen.
Dienstag ist schönes Wetter, wir frühstücken gerade draußen, als Karin vorbeikommt und erzählt, dass die Behörden die Waldbrandstufe von 5 auf 2 gesenkt haben. Wir staunen, weil doch immer noch alles trocken ist, aber wenn die meinen…also doch grillen.
Nach dem Frühstück pusten wir das Boot auf – mit unserer neuen Elektropumpe eine wahre Freude – und los geht’s. Nur eine Stunde sind wir draußen, aber es ist wunderschön und kommt uns viel länger vor – und auch unsere Muskeln finden, es würde langen.





