Womies Blog

On se Roud agin

Dänemark

Ærø

Weiter geht’s zu unserem Ziel für die zweite Woche. Zeit zum Baden, für Radtouren und vielleicht um unser Boot einzuweihen. Man wird sehen.

Die Anfahrt ist jedenfalls schon mal vielversprechend.

Die Fähre kostete übrigens gerade einmal 69 Cent. Erst vermuteten wir einen Fehler, erfuhren aber später von den Platznachbarn, dass das Absicht ist: die Dänen wurden aufgefordert, im Land Urlaub zu machen wegen Covid-19 und man will ihnen die Entscheidung ein bisschen leichter machen.

Am nächsten Morgen gibt es erst einmal ein ausgedehntes Frühstück – endlich einmal draußen und bei Sonne.

Dann geht es auf eine Radtour inclusive baden an Ærøs einzigem FKK-Strand.

Am nächsten Tag ist erstmal faulenzen angesagt – und waschen, wenn wir schon auf einem Campingplatz stehen wollen wir das auch nutzen.

Auch Marstal wird nun besucht – nettes kleines Städtchen mit einer winzigen Fußgängerzone und einem kleinen Fischerhafen.

Duschen müssen wir auch auf dem Platz – unsere Heizung ist nun endgültig in die ewigen Jagdgründe eingegangen und mit 15 Jahren auch zu alt für eine Reparatur. Das wird teuer, aber wat mutt dat mutt – zum Glück ist es nicht so kalt.

Noch eine Radtour, nach Ærøskøbing. Dänemark hat ja diese tollen nummerierten Radwege, toll ausgeschildert und in jeder Hinsicht vorbildhaft – so etwas gibt es in Deutschland eher nicht, nur in manchen Regionen.

Nachteil davon: die Routen sind wirklich stark befahren, auch jetzt im September noch. Wir mögen uns gar nicht vorstellen, wie das im Sommer sein muss.

Ærøskøbing selber ist wirklich hübsch, eine große, malerische Altstadt mit vielen kleinen Geschäften und Gaststätten. Natürlich gibt es das typisch dänische Eis.

Ach ja, und sie haben eine Fahrradwerkstatt. Hier konnte der Kettenschutz repariert werden, den Andrea gestern halb abgerissen hat. So eine altmodische Werkstatt, wie aus der Zeit gefallen.

Hin und zurück jeweils 12km, wir haben je so ca. 1:15 gebraucht.

Eigentlich wollten wir mit dem Postschiff nach Birkholm, aber das hat einen Maschinenschaden – schade.

Statt dessen fahren wir nach Søby, mit dem Linienbus (es gibt genau eine Linie) geht es in halsbrecherischem Tempo über winzig Sträßchen kreuz und quer über die Insel – ein bisschen wie in Italien.

Søby selber ist die kleinste der drei Städte auf Ærø, da gibt es nicht so viel zu sehen, außer vielleicht die Kirche – und natürlich den Strand.

Damit wir uns auch genug ausruhen, kommt am vorletzten Tag ein Sturm auf und wirbelt den Platz ordentlich durcheinander. Zum Glück bleibt alles heil, wir sitzen drin bei Tee und spielen.

Am nächsten Morgen scheint wieder die Sonne, aber es ist immer noch sehr windig. Wir entscheiden uns für eine Wanderung auf die Halbinsel Ærøshæle, die äußerste südöstliche Ecke von Ærø. Wunderschön da, laufen macht Laune und wir sind fast alleine da.

Danach haben wir immer noch nicht genug – wir wollen aufs Wasser, mit der Fähre. Natürlich kommt es wieder anders als gedacht – mehr dazu hier.

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