Palermo
Auf in die Stadt! Die kurze Tour ist schnell erledigt und nachdem wir wieder den irren italienischen Stadtverkehr genossen haben, sind wir schnell auf dem schmucklosen Stadtplatz, wo wir herzlich empfangen werden.
Heute ging es mit dem Regionalzug nach Napoli. Wir hatten so dies und das in Reiseberichten gelesen, aber was uns am meisten fasziniert hat war die fröhliche Unbekümmertheit der Neapolitaner. Das zeigt sich am besten im Fahrstil – waghalsig, aber stets achtsam. Als Fußgängerin muss man nie befürchten, angefahren oder -gehupt zu werden.
Die Fahrt ist insgesamt langweilig und unkompliziert, bei der Hitze ist das sehr angenehm. Schon um 14:30 stehen wir am Platz, der aber natürlich zu ist – Mittagspause. Einer der anderen Gäste lässt uns aufs Gelände. Der Platzchef kommt um 15:30 und weist rigoros Plätze zu, aussuchen ist nicht, und spricht genau eine Sprache: italienisch….
Heute geht es endlich in die Toskana. Italiens Straßen zeigen sich von ihrer besten Seite und wir kommen gut durch. Also gar nicht lange gefackelt und ab in die Therme, die einfach immer noch wunderschön ist – wir kennen sie schon von 2017 und sie ist einfach etwas ganz besonderes.
Eigentlich ist das eine Zwei-Tages-Tour, den Zwischenstopp bei Freunden verraten wir aber nicht 😉 Aber der Reihe nach. Gleich nach der Abfahrt suchen wir einen Reifendienst. Andrea hatte da so ein Bauchgefühl, dass der Reifendruck nicht stimmt, und tatsächlich ist der viel zu niedrig.
Die erste Etappe unseres Jahresurlaubs: erstmal ankommen und eingrooven. Außerdem trafen wir hier Freunde. Und das kleine Kurstädtchen ist durchaus nett anzusehen.