Samsø

Planänderung. Eigentlich wollten wir weiter an die Nordsee, aber das Wetter gibt das einfach nicht her, also haben wir kurzerhand die Fähre nach Samsø gebucht, da ist es freundlicher und wärmer – sagt jedenfalls die Wettervorhersage. Wir werden sehen. Am Hafen in Hov ist es jedenfalls angenehm.

Die Überfahrt ist sehr angenehm, und Samsø ist super friedlich. Wir stehen im Hafen von Kolby Kås, man sieht kaum einen Menschen. Perfekt, um runterzukommen. Es regnet ein wenig, das stört aber nicht. Wir ruhen uns aus und planen, was wir so gucken wollen.

Am zweiten Tag machen wir uns auf zu einer Radtour durch Samsøs Süden. Wir besuchen die Mühle in Kolby – leider zu, aber dennoch schön anzusehen.

Weiter geht es zum Vesborg Fyr, ein kleiner, innen sehr enger, Leuchtturm. Die Aussicht von oben ist toll!

Wir fahren durchs stille Hinterland, passieren die Fähre nach Kalundborg, das Observatorium auf dem Weg nach Ballen

Ballen ist ein richtiger kleiner Touri-Hotspot, hier kommt Andrea endlich zu ihrem ersten dänischen Softeis. Aber auch die Kalkbrennerei ist spannend und auch die Eltern, die mit ihren Kindern Krabben fangen, sind interessant anzusehen. Baden könnte man hier auch, wir sind bei 19°C aber ein bisschen unmotiviert.

Weiter geht es nach Brundby, wo wir uns einen Mühlenstumpf mit toller Aussicht und einen richtigen Bockholländer ansehen. Alles so liebevoll hergerichtet, ganz wunderbar.

Den Abschluss macht Fredensdal, ein kleines Freilichtmuseum, das im Stil der 1930er gehalten ist. Niemand ist da, man kann aber trotzdem rein, so etwas geht wohl nur in Dänemark.

Wir lassen die Tour im kleinen Lokal am Hafen mit einem Erdbeer Gin Tonic ausklingen, quatschen danach noch lange mit den Nachbarn am Platz, bis und Wind und Kälte nach drinnen treiben.

Am Morgen ist es immer noch recht windig, einpacken ist gar nicht so einfach. Aber irgendwann kommen wir los, verabschieden uns von den netten Niederländern und fahren weiter in den Norden der Insel.

Nach kurzer Fahrt erreichen wir den Platz. Super gemütlich, super windgeschützt, sehr netter Betreiber, wir fühlen uns direkt wohl und können sogar einmal baden.

Am Nachmittag geht es nach Nordborg und Mårup, ein bisschen Sightseeing und Lebensmittel kaufen. Und Eis essen – die italienische Eisdiele am Dorfteich ist Weltklasse, auf allen Bänken sitzen Leute und essen Eis.

Den Rest des Tages vertrödeln wir in der Sonne, bis es dafür zu kalt wird.

Am zweiten Tag im Norden ist das Wetter sehr nass, wir sitzen den Morgenregen sehr bequem beim Sonntagsfrühstück ab

Als sich das Wetter beruhigt hat, fahren wir an die Nordspitze und nach Ballebjerg, zwei Naturhighlights, die wir uns noch ansehen wollten. Die sind auch beide toll – und auch um diese Jahreszeit noch gut besucht.

Auf dem Rückweg besuchen wir noch das Labyrinth, angeblich das weltgrößte. Ganz spannend: man kommt immer an Abzweigungen und muss Fragen beantworten, die dann entscheiden, ob man rechts oder links gehen muss,

Ab nach hause, wir haben Glück mit dem Wetter gehabt, aber nun ist auch gut. Den ganzen Nachmittag schüttet es immer mal wieder, aber drin ist es gemütlich.

Auf der Route kann man schön unseren Weg durchs Labyrinth sehen:

Am nächsten Tag ist traumhaftes Sommerwetter, das macht uns den Abschied schwer. Aber wir müssen weiter, schön war’s!

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