Frankreich 2019 20. und 21. Tag – Laval

Gestern Abend sind jede Menge Wohnmobile gekommen, der Platz platzt aus allen Nähten. Spontan entschließen wir uns, nicht zu entsorgen sondern direkt zu flüchten. Dafür steuern wir dann einen Hyper-U an, wo wir nicht nur entsorgen und nachfüllen können, sondern auch waschen und entsorgen. Waschen und trocknern dauert nur eine Stunde, Andrea ist so lange einkaufen, das passt.

La Faute-sur-Mer

Es ist immer noch heiß, also wird weiter gebadet, dafür fahren wir ein Stück weiter nach Norden. Die Landzunge, auf der wir stehen, besteht im wesentlichen aus Strand, Ferienhäuschen, Camping- und Wohnmobilplätzen und am Ende einem großen Vogelschutzgebiet. Es gibt also nichts, was uns vom Baden ablenken könnte. Wir testen das gleich einmal an, morgen soll das Geplantsche dann richtig losgehen. Der Platz ist nüchtern und zweckdienlich, regt also auch eher dazu an, sich nicht zu viel bei Womie aufzuhalten.

Bordeaux

Heute also Stadt – vom Stellplatz sind es nur ein paar Minuten mit dem Rad zur Endstation der Tram, die uns für kleines Geld (Tageskarte 5€ pro Person) in 20 Minuten in die Innenstadt transportiert. Stadtleben vom feinsten mit Märkten, engen Straßen, jede Menge interessanten Menschen…ein Riesenspaß und nach 8 Stunden fahren wir erschöpft und zufrieden zurück zum Platz.

Blanquefort

Heute geht es nun weiter Richtung Bordeaux. Unterwegs ist einkaufen angesagt, in einem dieser riesigen Einkaufszentren, die einfach alles haben. Blöd nur, dass das Kreditlimit der Kreditkarte ausgeschöpft ist, und sie weder Maestro noch Amex akzeptieren. Anne zischt also los, eine Bank suchen – 1,5km bei brütender Hitze, Andrea bleibt beim Wagen. Versucht sie jedenfalls, denn irgendwann findet die Kassiererin, dass der Wagen nun zu lange hier steht und in die Kühlung muss – und irgendwer bringt ihn dahin. Andrea wird aufgegeben, Anne zu suchen, sodass Anne weder Wagen noch Andrea vorfindet, als sie 30 Minuten später, nun mit Bargeld bestückt, wieder auftaucht. Aber alles löst sich auf, und wir haben wieder dazugelernt.

Frankreich 2019 10.-12. Tag – Arnaoutchot

Schön hatten wir’s, wir waren baden, radfahren, nochmal baden, habe ich baden schon erwähnt? Drei erholsame Tage – nur Fotos gibt es keine, denn es ist eine FKK-Anlage. Dolles Ding, riesengroß und mit allem was mensch sich wünschen kann und Service ohne Ende, z.B. eine Eskorte, die einen zum Platz bringt (ist auch nötig…) und jemandem, der einen erinnert, dass die gebuchte Zeit abläuft.

Außerdem gab es Sonnenallergie, samt Arztbesuch und Tour zur Apotheke, um Medikamente zu holen. Gewaschen haben wir auch, nun kann es weiter gehen. Muss es auch, denn verlängern ging nicht – der Platz ist immer noch rappelvoll und nur mit Glück haben wir einen Platz bekommen.

Arztbrief und Rezept

Frankreich 2019 9. Tag – an den Atlantik

Heute noch einmal eine lange Tour – wir wollen an’s Wasser. Daher gibt es wenig zu erzählen – wir fahren beragauf und bergab, meiden die langweiligen und teuren Autobahnen und erreichen schließlich unser Ziel – einen wirklich schönen Campingplatz direkt hinter den Dünen.

Frankreich 2019 8. Tag – Ab nach Westen – Souvigny und Sadroc

Auf geht’s zum Atlantik! Die erste Etappe führt über Berge (bis 1000m) und ist bei der Affenhitze sehr anstrengend. Aber einen kleinen Stopp gibt es doch, in Souvigny:

Wir übernachten in Sadroc, einem niedlichen kleinen Dorf, das sich einen komfortablen Wohnmobilstellplatz leistet. Morgen geht es weiter an’s Meer, so Gott will.