Odense
Einkaufen auf der Insel war teuer, so haben wir nur das nötigste gekauft – jetzt steht ein Großeinkauf an. Beim Bilka in Vejle gibt’s alles – und der Laden ist deutlich im Zeichen von Halloween. Man merkt, dass wir in der Nähe einer Stadt sind – das Angebot an Lebensmitteln ist wirklich groß. Nun ist Womie wieder voll – das muss auch so sein, denn auf dem Platz in Odense, den wir ansteuern, gibt es keinerlei Service. Aus dem selben Grund entsorgen wir ein paar Kilometer weiter auf einer schmucklosen, aber zweckmäßigen Station an der Autobahn.
Der Platz ist in einem Gewerbegebiet bei einem Wohnwagenhändler, der uns seinen Zubehör-Shop ans Herz legt, dafür dss wir umsonst stehen. Machen wir gern und kaufen uns einen faltbaren Kaffeefilterhalter aus Silikon, sehr nettes Gadget. Der Stellplatz ist für zwei Wohnmobile, aber gegen 22:00 stehen da sieben. Wie lange die das wohl so dulden?









Heute machen wir nix mehr, nur ein bisschen Arbeit und die Tourenplanung für morgen.
Am nächsten Morgen machen wir uns mit den Rädern auf den Weg in die Stadt – das macht dank bequemer Radautobahn auch bei zweifelhaftem Wetter Spaß. In Odense ist viel weniger los, als wir gedacht hätten und wir lassen uns hierhin und dahin treiben. Es regnet oft, aber wir haben Glück und werden nie wirklich nass.



































Weiter geht’s zum Eisenbahnmuseum, über die spektatuläre Brücke über die Bahngleise.





Das Museum ist sehr beeindruckend. Es gibt viel zu sehen, anzufassen und zu lesen.










































Das war viel. Zeit für eine Pause. In Storms Pakhus bekommen wir Speis, Trank und ein bequemes Sofa.







Noch eine Stippvisite zum Hafen, nett anzusehen aber lohnte sich für uns eher nicht. Also ab nach hause! Weit kommen wir aber nicht, Annes Hinterrad hat einen Platten. Bei strömendem Regen suchen wir einen Fahrradladen. Der tauscht das Ventil, das hilft aber nicht. Schon nach kurzer Zeit ist der Reifen wieder platt. Anne hat keine Lust auf zurück, also schieben wir die letzten drei Kilometer zu Womie und verkriechen uns nach drin, erstmal trocknen.





Anne hat eine weitere Fahrradwerkstadt aufgetan, gleich um die Ecke. Da zischt sie am Morgen gleich hin. Die können leider nicht helfen, empfehlen aber eine andere Werkstatt. Die sind völlig zu mit Terminen, machen es aber doch möglich. Danke! Glücklich machen wir uns auf den Weg durchs Regenland nach Süden.





