Matera
Bei immer noch stürmisch-regnerischem Wetter machen wir uns auf den Weg weiter nach Osten. Die Fahrt ist unspektakulär, und schon gegen Mittag Zeit erreichen wir in Matera unseren Platz, der in einer stillgelegten Kartbahn liegt, sehr skurril. Kurz vorher meldet sich Womie mit einer Warnmeldung zum leeren AdBlue-Tank. Zum Glück lässt sich das leicht lösen, es gibt ja hilfsbereite Tankwarte. Ist schließlich unser erstes mal, dass wir das tun müssen.










Gianfranco, der Besitzer des Platzes, hat viel Freude daran, uns seine Heimat- und Lieblingsstadt nahe zu bringen. Er shuttlet uns in die Stadt, nicht ohne uns auf einen Plan alles gemarkert zu haben, was man alles schauen muss und, natürlich, uns sein Lieblingsrestaurant ans Herz zu legen. So ausgestattet ziehen wir los, bei 10°C und ordentlich Wind kommen wir uns nicht wie in Italien vor. Dafür werden wir von dieser wunderschönen Stadt mehr als entschädigt. Immer wieder faszinierende Aus- und Einblicke ziehen uns in den Bann.








Erster Stopp ist die Chiesa die San Giovanni Batista, ein sehr beeindruckender Bau in seiner Ursprünglichkeit – hier haben nicht Generationen von Baumeistern herumgehunzt.










Weiter geht es Richtung Dom.
















Der Dom ist ein beeindruckenes Bauwerk, weitverzweigt und voller faszinierender Details.





















Weiter geht es durch die Stadt, wir besuchen die Zisterne (schick, mit 5000cbm riesengroß, aber es gibt wenig zu sehen) und schauen dies und das












Dann sind wir wieder zurück am Dom und es wird Zeit, uns in das Gewirr der kleinen Gassen zu stürzen. Wir schauen uns so eine Höhlenwohnung an (naja),die Fesenkirche (leider zu) aber vor allem genießen wir den Ort mit den vielen Ausblicken. Allmählich wird es dunkel und damit noch beeindruckender.


































Ganz überraschend stolpern wir noch in das Convento di Sant’Agostino. Die Kirche ist auf, wir sind ganz allein. Es gibt eine kleine krypta, die uns der Pastor persönlich aufschließt. Sehr hübsch und still.















Jetzt wird es Zeit fürs Lokal Wir sind zu früh, und als es endlich aufmacht, sind wir ganz schön durchgefroren. Aber wir werden mit super leckerem Essen mehr als entschädigt, und danach nach hause geshuttlet – ein perfekter Tag.





Am nächsten Morgen zeigt das Thermometer 2°C, bibber….aber wir packen und wollen los – vorher muss Andrea aber unbedingt noch einmal die Kartbahn abfahren – Anne fand, dass das auf jedem Fall sein muss 😉