Heimweg und Resumée

Mit immer noch grummeligen Bäuchen machen wir uns auf den Heimweg – zügig, denn der anstehende Wetterumschwung soll uns nicht auf der Straße erwischen. Die Autobahn ist am Sonntag Morgen völlig leer, es gibt wenig zu erzählen.

Wir versuchen noch, in Geesthacht, an den “Eisbergen” vorbeizufahren, aber es ist so voll, dass wir das direkt sein lassen.

Dafür können wir uns wenige Kilometer weiter ganz in Ruhe die vereiste Elbe ansehen.

Dann sind wir endlich zu hause und froh, dass wir unsere Ruhe haben. Anne fremdelt sehr mit zu hause, es wird wohl ein paar Tage brauchen.

Ja, wie war es nun, die nach Kürzung “nur” noch vier Monate Workation?

Gleichzeitig zu reisen und zu arbeiten ist eine verlockende Sache. Wir haben viel mehr gesehen, als man in einem gewöhnlichen Urlaub je schaffen würde, zu einer Jahreszeit, wo überall wenig los war. Darin liegt aber auch die Crux: wir waren immer versucht, zu viel zu unternehmen. In der Woche arbeiten, abends ins Städtchen. Am Wochenende dann Sightseeing. Das ging ganz schön auf die Kraft auf die Dauer. Wir haben dann mehr Pausen eingelegt, so richtig hat das aber auch nicht geholfen. So kommen wir also ganz schön erschöpft zu hause an.

Was wir völlig unterschätzt hatten, ist das schlechte Wetter im Mittelmeerraum in der zweiten Winterhälfte. Mitte Dezember auf Malta war das noch OK, aber seit Silvester gelang es uns immer schlechter, den ständigen Regen- und Sturmzonen auszweichen. Also waren wir viel im Auto, das macht aber eher wenig Spaß. Januar und Februar ist einfach keine Reisezeit für das südliche Mittelmeer. Es ist zwar warm, aber oft trotzdem ungemütlich.

Gelohnt hat es sich trotzdem. Die zwei mal Workation werden wir nicht wiederholen können, weil sich Annes Jobsituation geändert hat. Die Erinnerungen aber, die haben wir für immer.

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