Bern
Die Tour hinunter ins Berner Tal ist nicht mehr lang, schon gegen Mittag erreichen wir den Platz in Hinterkappelen, wo wir heute hinwollen.








Wir wollen einen Besuch machen bei unsern Bekannten Michael und Renate von https://mobiblog.ch/. Wir stehen sehr ruhig auf dem von Michael ausgekundschafteten Platz am Tennisplatz in der Schleife der Aaare – bei schönerem Wetter würde sich hier eine Wanderung anbieten. Gegen Nachmittag gehen wir zu Kaffee, Abendbrot und guten Gesprächen übers Fahren und manches mehr. Die Zeit vergeht fix, und dankbar für den schönen Abend wandern wir in völliger Finsternis den Weg zu Womie zurück.



Die Nacht wird auch der erste Freistehtest mit dem neuen Akku. Anne ist ausgesprochen nervös. Aber der Akku aus Sizilien macht einen guten Job, alles bestens.
Über Nacht ist es draußen angefroren. Wir machen es uns gemütlich, essen Sonntagsfrühstück mit den letzten Einkäufen aus Italien und schauen dem bunten Treiben zu – mit Ruderern hätten wir bei um die 0°C nun nicht gerechnet.




Am frühen Nachmittag fahren wir ganze drei Kilometer weiter in den Nachbarort – Sarah und André besuchen, die wir auf Korsika kennen gelernt haben. Wir haben dort einen wunderbaren Nachmittag und Abend mit Fondue und schönen Gesprächen und dankbar und beschwipst fallen wir ins Bett unter dem Heuschober.









Am zweiten Tag geht es nach Bern. André leiht uns seinen Chevy, ein Riesengeschoss. Aber bequem ist es, damit in die Stadt zu düsen und einfach so in der Tiefgarage zu parken.
Bern ist wirklich beeindruckend, so ein mittelalterliches Stadtbild gibt es kaum in Mitteleuropa. Fasziniert haben uns die vielen Brünneli und die Kellerlokale, in denen oft Ladengeschäfte und Restaurants waren. Auch das Münster war sehr beeindruckend, vor allem die vielen alten Holzteile, die, anders als anderswo, keinem Brand zum Opfer gefallen waren.






























































Wie hat es uns gefallen? Hübsch ist Bern, ohne Zweifel. Aber halt auch teuer. Die Schweiz ist für uns Deutsche ohnehin ein teures Land, aber Bern ist echt noch einmal ein anderer Level – vor allem, wenn man, wie wir, gerade aus Süditalien kommt, wo es einfach schon ziemlich günstig ist, ins Lokal zu gehen. Zwei Milchkaffee und zwei kleine Nachtische kamen 33€. So blieb der Aufenthalt kurz – es war halt kalt und essen gehen wollten wir uns dann doch nicht leisten. Statt dessen machen wir uns einen ruhigen Abend im Auto – Anne ist auch ziemlich erschöpft, da passt das.

Die Zytglogge ohne Glocke, das Gerechtigkeitsgässchen und der Bärli sind schon herzig, oder?
Die Zytglogge hat doch eine Glocke, ganz oben in der Spitze. Aber sonst, ja.
Liebe Anne, liebe Andrea
Ein sehr schöner Beitrag über die Zeit in und um Bern. Wir haben die Stunden mit euch sehr genossen. Gute restliche Heimfahrt und liebe Grüsse. Renate und Michael