Bisceglie

Eigentlich wollten wir von Taranto aus nach Locorotondo, aber der Platz hatte geschlossen, tja. Also nach Alternativen suchen. Wir suchen und finden Bisceglie, einen sehr netten Ort an der Adria, der kaum bekannt ist – schade, denn es ist wirklich hübsch hier.

Aber erst einmal fahren wir durchs Trulli-Land. Wir besuchen kein offizielles Trulli-Dorf, wozu auch, die Dinger stehen an jeder Straßenecke.

In Bisceglie ist es saukalt. Wir haben Sorge um die Gasflasche, aber die hält erstmal gut. Nach der Arbeit drehen wir immer mal eine Runde durch die Stadt – am Montag nur kurz, am Dienstag etwas länger und mit Cafébesuch, wir haben ja zweistellige Temperaturen.

Abends geht es noch zum Essen in die sogenannte “Truckerkneipe”, wo wir sehr lecker und sehr günstig essen.

Am Mittwoch versuchen wir, zu waschen – aber die Waschmaschine auf dem Platz ist gar nicht angeschlossen. Pech. Und eine Gasflasche bekommen wir auch nicht, es ist nie jemand da in dem Gasflaschenladen und auch in den anderen Optionen, die Google so auswarf, haben wir kein Glück. Wir versuchen es morgen noch einmal anderswo, wir brauchen ja eine – auch wenn die italienische Wunderflasche immer noch nicht leer ist, dabei haben wir die zuletzt in Palermo getauscht, also vor 12 Tagen – bei der Kälte hätten wir nicht gedacht, dass die so lange hält.

Lange diskutieren wir hin und her, wohin wir als nächstes wollen. Wir wollten Rimini, Venedig und den Gardasee, aber ganz Oberitalien ist voller Regen, Sturm und Kälte. Schließlich entscheiden wir uns, dass wir Italien verlassen – dazu später mehr.

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