Castellammare del Golfo
Weiter geht’s! Wir fahren einmal quer durch Sizilien, in den Nordwesten. Weil wir eine Gasflasche brauchen, fahren wir einmal vergeblich in den Bergen durch die Pampa und uns in der Vorstadt von Palermo in einer winzigen Straße fest. Wer zusehen will, wie wir uns immer mehr verfranzen und zum Schluss an einem geschlossenen Tor scheitern und dann in einer Straße wenden müssen, die kaum breiter ist als Womie, bitteschön:
Nun hat Womie ein paar Kratzer mehr, nicht schön – Kartenmaterial ist halt schon mal Glückssache. Aber nun haben wir erstmal Gas. Wie wir die deutsche Gasflasche wieder voll bekommen, muss sich nun woanders finden, eilt ja auch noch nicht.








Am Sonnabend wollen wir los, den Polle di Crimiso besuchen. Leider klappt das nicht, keiner der potenziellen Parkplätze ist für uns zu erreichen, nach einer längeren Suche geben wir frustriert auf. Der alternative Plan, die Bezahlterme in Segesta, hat den ganzen Januar zu. Tolle Wurst.
Wir fahren weiter zum griechischen Tempel in Segesta. Da ist für die Jahreszeit viel los, aber die Location ist halt auch echt beeindruckend.































Rauf zum Amphitheater fahren wir mit dem Bus, hinunter kraxeln wir an den Sehenswürdigkeiten vorbei zu Tal. Das ist gar nicht einfach und Andrea legt sich einmal sogar hin. Dass sie dabei ihre Handykamera tötet, merken wir erst später. Spaßgemacht hat es trotzdem.
Wir haben immer noch Lust auf Therme, und fahren weiter zu Acqua Pia. Die haben offen, wollen aber 80€ für eine Tageskarte. So doll finden wir es nun auch wieder nicht und fahren zurück. Dann halt nicht. Aber immerhin gab es eine schöne Fahrt durch das Hinterland von Siziliens Westen:
Am Sonntag wollen wir auf den Markt. Überall im Internet steht, der sei Sonntags, Anne fand das komisch und tatsächlich war er am Sonnabend. Tja.
Also gehen wir uns das Städtchen anschauen. Schon wirklich hübsch. Die Lauferei ist allerdings anstrengend, es ist feucht und ausgesprochen windig, ungemütlich trotz der fast 20°C.
Wenn man sich die vielen B&B-Buden anschaut, versteht man, warum im Winter so wenig los ist – viele Häuser sind halt in Wirklichkeit Ferienhäuser. Im Sommer muss hier die Hölle los sein.































































Im Hafen haben wir uns einen Platz im Fischrestaurant reserviert, einmal richtig sizilianische Fischplatte essen bevor wir bald die Insel verlassen. Auch abends kann sich das Städtchen sehen lassen. Das Restaurant ist super gemütlich, toller Service und das Essen ein Gedicht. Satt und zufrieden laufen wir nach hause.














Am Montag wird gearbeitet. Nach der Arbeit geht es ins Waschcenter, auch ein echtes Erlebnis. Das Waschcenter ist ein Treffpunkt, die Stimmung ist gut und schon nach einer Stunde ist alles fertig und wir ziehen ab nach hause.



