Italien 2018 – Let’s call it Scheißtag (10. Tag)

Eigentlich fing der Tag nicht so schlecht an. Wir waren am Gleitschirmhang, weil uns unsere Nachbarn am Platz neugierig gemacht hatten. Tolle Aussicht, und die Ausgrabungsstätten waren auch sehr beeindruckend.

Aber irgendwie mussten wir ja wieder herunter von dem Berg. Die Serpentinenstraße erschien uns nicht sehr verlockend, also die andere Route nach Cori? Die Platznachbarn meinten, kein Problem. Also sind wir los. Ging auch lange gut, bis wir auf den letzten Metern vor einem irren Gefälle standen – 25% vielleicht? Das war definitiv zu viel für Womis Bremsen, wir bekamen das Auto nur noch mit Mühe und Not zum Stehen und waren hinterher schweißgebadet. Gut, dass es in Italien fast nie Schilder mit Gefälleangaben gibt…

Man sieht es nicht gut auf dem Bild, aber das war auch nur der Anfang des Gefälles, es wurde nachher noch deutlich heftiger

Nun gut, Nerven runter, aber jetzt wollen wir ja zum Baden nach Süden. Plätze soll es ja geben. Schade, dass alle entweder zu sind (Saisonschluss) oder voll und überhaupt alles voller Leute und Autos und allem ist. Nach ewigem Suchen stehen wir dann in Meeresnähe am Straßenrand, aber auch da ist über Nacht bleiben verboten. Was tun? Schließlich flüchten wir, weg vom Meer. Einmal kurz gebadet, ansonsten außer Spesen nix gewesen. In der brütenden Hitze der Campagna versuchen wir Schlaf zu finden…

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